Milinius Moonflicker ist ein Halbling und reisender Schneider sowie das letzte aktive Mitglied der Familie Moonflicker, aus deren Handwerkskunst der beseelte Umhang Thalion hervorging. Im Jahr 857 aAG befand sich Thalion in seinem Besitz, als eine Abenteurergruppe auf der Straße zwischen Teramons und Chartemati auf ihn traf. Seine Bedeutung liegt in dieser Verbindung: Ein Fluch der Seite Maledictio bindet ihn räumlich an den Umhang und bedroht sein Leben, sobald er von ihm getrennt wird.
Familie und Handwerk
Milinius entstammt der Familie Moonflicker, deren Handwerkskunst den beseelten Umhang Thalion hervorbrachte. Als Schneider ist er der letzte, der dieses Familienhandwerk erlernt hat. Die Werkstatt der Familie ruht, und Aufträge blieben aus, sodass auch Milinius bis zu seiner Begegnung mit einer Abenteurergruppe im Jahr 857 aAG keine mehr erhalten hatte. Er zieht als reisender Schneider umher.
Bindung an Thalion (857 aAG)
Im Jahr 857 aAG trug Milinius den Umhang Thalion bei sich, als eine Gruppe von Abenteurern – unter ihnen Galadir Thalorian – auf der Straße zwischen Teramons und Chartemati auf ihn stieß. Dabei offenbarte sich eine lebensbedrohliche magische Bindung.
Ein Fluch der Seite Maledictio nährt sich von Milinius’ tiefer Zuneigung zu dem Kleidungsstück und zwingt ihn in dessen unmittelbare Nähe. Wird der Umhang auch nur kurz von ihm getrennt, verschlechtert sich sein Zustand rasch bis zur Bewusstlosigkeit; eine dauerhafte Trennung würde unweigerlich zu seinem Tod führen. Als Nebenwirkung trägt er dunkle Male auf dem Körper, die er sorgfältig unter seiner Kleidung verbirgt.
Der Fluch ähnelt jenem, der den Schmied Borgil Coldbeard heimsuchte – auch dessen Bindung nährt sich von übergroßer Zuneigung.